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"Gestalte unsere Zukunft – Mach Karriere mit Immobilien"

Mit Wanderschuhen auf Militärplätzen, mit Lampen im Bunker, mit Anzug beim Notar oder Hoodie in der Universität? Eins war uns klar: Ein Job bei dem jeder Tag gleich ist, wir nur einen Bereich der Immobilienwirtschaft kennenlernen oder fern von der Praxis studieren – das möchten wir nicht!

So facettenreich wie die Immobilien des Bundes, sind auch die Aufgaben und Abteilungen die man beim Dualen Studium durchläuft. Je nach Praxisphase können einem entweder die Altbauwohnung mitten in der Mainmetropole Frankfurt, das Bundesministerium für Finanzen, ein kurfürstliches Schloss oder alte Militärliegenschaften, die fast an eine verlassene Stadt erinnern, begegnen. Dort wo sonst niemand Eintritt hat, öffnet sich das Tor für die Dualen Studenten der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben. Mit insgesamt 18.000 Liegenschaften, 490.000 Hektar Grundstücksfläche und 38.000 Wohnungen wird Nachwuchs in der Bewirtschaftung, Verwaltung, Verkauf und dem Handwerk jederzeit gebraucht.

Doch wie sieht der Alltag eines Dualen Studenten eigentlich aus?

Grundsätzlich gliedert sich das Studium in Theorie- und Praxisteile, welche ungefähr in einen Rhythmus von drei Monaten eingeteilt sind. Während der Theoriephase in Mannheim soll der praktische Teil mit Fachwissen untermauert werden.

Dafür werden als Hauptschwerpunkte folgende Inhalte vermittelt:

Betriebswirtschaftliches Studium:

Hier werden Themen wie beispielsweise Marketing oder Investition und Finanzierung behandelt, die in praktisch allen Branchen relevant sind. Hinzu kommen Themen aus der Volkswirtschaftslehre, die das gesamtwirtschaftliche Umfeld von Immobilien beschreiben. Weitere Themenbereiche betreffen Recht, wissenschaftliches Arbeiten und Mathematik/Statistik.

Immobilienwirtschaftliche Spezialkenntnisse:

Spezifisch für den Studiengang sind die immobilienbezogenen Fächer. Diese vermitteln den technischen und ökonomischen Rahmen der Immobilien, aber auch die Zusammenhänge in konkreten Tätigkeitsfeldern wie dem Verkauf, der Verwaltung, der Bewertung oder dem Facility Management. Die Ökonomie der Immobilienmärkte wird dabei auch vom rechtlichen Rahmen bestimmt. Spezielle rechtliche Konstruktionen wie das Grundbuch, immobilienbezogene Gesetze zum Miet- und Kaufrecht, aber auch das Baurecht sind Beispiele für Inhalte, die für fundierte immobilienwirtschaftliche Entscheidungen erheblich sind. Die Studienrichtung befasst sich daher auch eingehend mit dem rechtlichen Umfeld, in dem immobilienwirtschaftliche Entscheidungen zu treffen sind.

Studenten auf der Baustelle
© Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Studenten auf der Baustelle

Doch fern sind wir der Praxis auch in Mannheim nicht. Dozenten nutzen Baustellen in verschieden Stufen der Fertigstellung, um uns vor Ort ein möglichst breitgefächertes Wissen des Immobilienmarktes vermitteln zu können. In der Universität kommen junge Menschen aus verschiedenen Regionen Deutschlands und ebenso unterschiedlichen Praxispartnern zusammen. Dieser Austausch hilft nicht nur in der straffen Klausurenphase, sondern auch bei Rückkehr, neue Ideen und Wissen mit in die Bundesanstalt zu bringen.

Wir glauben: Man kann nur dort lernen, wo man lacht. Mannheim ist mit seinem typischen Industrielook, dem pulsierenden Leben und den multikulturellen Einflüsse genau dafür geschaffen. Der Luisenpark, das Barockschloss oder der Mannheimer Wasserturm, als Herzstück der Stadt wird umringt von tausenden Studenten, die sich in Cafés, Bars und unzähligen Sportangeboten treffen. Natürlich ist ein Duales Studium nicht für jeden geeignet. Wer nah an der Forschung und mit viel Freiheit studieren möchte, sollte sich nicht dafür entscheiden. Denn der Unterricht folgt hier einem durchgetakteten Curriculum, das eng auf die Berufspraxis zugeschnitten ist. "Wirtschaftsnähe" ist an der DHBW kein Schimpfwort, sondern Existenzberechtigung. Junge Menschen in Kombination mit dem Knowhow und der Erfahrung der älteren Mitarbeiter, das ist, was die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben braucht. Egal ob mit Wanderschuhen, Lampe, Anzug oder Hoodie-eins steht dabei fest.