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Mein Verantwortungsbereich ist wie ein bunter Blumenstrauß

Lara-Victoria Helmrich hat bei der ECE ein Traineeship nach ihrem Masterstudium "International Management" absolviert. In den 18 Monaten des Traineeships lernte sich Shoppingcenter in Essen, Verona, Potsdam und Hamburg kennen. Mittlerweile ist sie Junior Center Managerin und erzählt in diesem Interview von ihrem Werdegang.

Fotografie von Lara-Victoria Helmrich im Shopping Center.
© ECE
Lara-Victoria Helmrich

Nach dem Abitur habe ich mich für ein Bachelorstudium im Bereich Journalismus entschieden und habe dann noch einen Master im Internationalen Management gemacht. Während der Studienzeit habe ich regelmäßig im Einzelhandel gearbeitet und dadurch wertvolle Erfahrungen sammeln können, die mir heute in meinem Job sehr helfen. Seit 2016 bin ich bei der ECE – ich habe klassisch als Trainee gestartet und bin mittlerweile als Junior Center Managerin tätig.

Wie wird man Center Manager?

Center Manager kann man werden, indem man, so wie ich es auch getan habe, ein Traineeprogramm durchläuft, das die künftigen Center Manager sehr gezielt auf ihre Aufgaben vorbereitet. Der Job ist sehr vielseitig, deshalb hat man als Trainee Einsätze in verschiedenen Shopping-Centern deutschlandweit, um möglichst viele und unterschiedliche Erfahrungen zu sammeln. Aber auch ein Quereinstieg ist möglich, wenn man bereits über einige Jahre Handelserfahrung verfügt. 
 

Wie läuft dein Traineeprogramm ab? Wo warst du bereits und was hast du gelernt?

In der Regel dauert das ECE-Traineeprogramm 18 Monate, bevor man Junior Center Manager wird. In dieser Zeit profitiert man sehr vom Fachwissen der erfahrenen Kollegen, die als Ausbilder in ausgewählten Centern positioniert sind und entwickelt sich natürlich selbst, durch die verschiedenen Situationen und Standorte außerordentlich schnell weiter. Zudem durchläuft man zusätzlich mehrere Module einer ECE-Ausbildungs-Akademie, die einem auch bereichsübergreifend das nötige Know-how vermittelt und den Kontakt zu anderen Trainees ermöglicht.
Ich war bereits in Essen, Verona, Potsdam und Hamburg in Shopping-Centern tätig, und werde als nächstes in die Promenaden Hauptbahnhof nach Leipzig gehen. Mir gefällt am Job, dass nicht nur die Aufgaben, sondern auch die Objekte an sich sehr unterschiedlich sind. Jedes hat eine architektonische Besonderheit und bringt somit auch ganz eigene Herausforderungen und Merkmale mit sich, die auch den Centerbetrieb immer wieder ein Stückchen anders machen.

Wie sieht ein „gewöhnlicher“ Berufsalltag bei dir aus, was sind deine Hauptaufgaben?

Meinen Tag starte ich direkt mit einem Rundgang, wenn ich im Center angekommen bin. Im Büro angekommen, beginne ich meistens damit, meine E-Mails zu bearbeiten und ein paar Telefonate zu führen. Dann gibt es gegen 10 Uhr den zweiten Center-Rundgang, um zu schauen, ob im Center alles in Ordnung ist  und alle Shops geöffnet haben. Gefolgt ist dies meistens von Terminen, die intern aber auch extern stattfinden können. Hierbei handelt es sich oft um Meetings mit Agenturen, mit denen wir spannende Aktionen für das Center planen, aber natürlich auch um Termine mit der Gemeinde, Mietpartnern, Politikern oder Kollegen aus anderen Bereichen – wie man sieht, kann dieser Job gar nicht monoton werden.
Mein Verantwortungsbereich ist wie ein bunter Blumenstrauß: Von Marketing und Reporting bis hin zu Planungen von digitalen Spielflächen und Kinderaufenthaltsorten ist alles dabei.
Besonders viel Spaß bei der Arbeit macht mir die Abwechslung, die dieser Job mit sich bringt. Natürlich gibt es auch bei uns „Routine“ – so wie die Center-Rundgänge und bestimmte Reportings, die wir für unsere Investoren und für die Zentrale machen – aber trotzdem ist kein Tag wie der andere und man weiß nie, was einem im Center erwarten wird. Das, in Kombination mit dem täglichen Kontakt zu vielen Menschen macht diesen Job so wunderbar.

Fotografie des Shopping Centers in Verona – Restaurantbereich
© ECE
Restaurantbereich des ECE – Shopping Centers in Verona

Was mich besonders geprägt hat: Im Februar 2017 ging es für mich für fünf Monate für die ECE nach Italien. Ich habe bei der Eröffnung unseres Centers in Verona, dem ADIGEO unterstützt. Hier war ich vor allem für das Marketing an den Eröffnungstagen und die Werbemittel zuständig. Ich habe Guerilla-Aktionen in der Innenstadt von Verona geplant, habe Kollegen bei ihren Projekten unter die Arme gegriffen und vor allem die Zusammenarbeit mit internationalen Kollegen viel besser kennenlernen dürfen. Es war eine unglaubliche Zeit und ein unbeschreibliches Gefühl, als man gesehen hat, wie die ersten Besucher in das neu eröffnete Shopping-Center stürmten.
 

Wieso möchtest du Center Manager werden?

Weil es ein unglaublich vielseitiger Beruf ist, in dem man täglich mit vielen Menschen zu tun hat und ich gerne Verantwortung trage. Mein großes Interesse am Einzelhandel und meine Vorliebe für schöne und spannende Aktionen, die Besucher begeistern und mitnehmen, in Kombination mit der zukünftigen Veränderung der Center durch tolle Projekte wie „Future Labs“ geben mir täglich die Bestätigung, dass ich beruflich angekommen bin.
 

Wie bist du auf das Traineeprogramm „Center Management“ und auf die ECE aufmerksam geworden? Was hat dich dafür begeistert?

Mein Vater hatte vor vielen Jahren geschäftliche Beziehungen zu der ECE und hat immer sehr positiv von dem Unternehmen gesprochen. Allerdings hört man als junger Mensch natürlich nicht immer auf die Anregungen seiner Eltern – und ich habe mir das Unternehmen zu dem Zeitpunkt nie genauer angesehen. Als ich 2016 nach meinem Master Studium zurück nach Deutschland zog, habe ich mich nach Jobs in Hamburg umgesehen und bin, wie der Zufall es so wollte, auf das Traineeprogramm gestoßen. Ich fand, es klang sehr abwechslungsreich und habe auch auf der Arbeitgeber-Bewertungsplattform „Kununu“ sehr viel positives Feedback gelesen. Also habe ich mich beworben und es hat gleich beim ersten Anlauf geklappt. Was kann ich sagen? Mein Vater war hocherfreut, und die Eltern hatten wie meistens im Leben, mal wieder Recht…